In den vergangenen zwei Tagen fand in der Berlin der Zeitungskongress des BDZV statt. Wichtiges Thema war die Beeinflussung des Kommunikationsverhaltens der Menschen durch Google, Facebook und andere. Welchen Einfluss hat dies auf die (deutsche) Zeitungsbranche, welche Perspektive gibt es mittel- und langfristig? Und wer bestimmt zukünftig die Regeln – diese Konzerne, der „Markt“ oder die Politik?
Es wurde darüber debattiert, wieviel Regulierung der Pressemarkt benötigt und ob hier in der digitalen Welt nicht Anpassungen notwendig seien. Angela Merkel betonte die Rolle der Zeitung als Kulturgut und verprach den Verlegern umfassende Leistungsschutzrechte; und Mathias Döpfner sprach sich dagegen aus, zu resignieren. Zwar habe man vieles versäumt, aber durch Apps biete sich jetzt wieder eine neue Situation mit vielen Möglichkeiten.
